Die chirurgische Behandlung von Inkontinenz

 Inkontinenz oder unfreiwilliger und unkontrollierbarer Urinverlust  ist ein nicht nur medizinisches und hygienisches, sondern auch ein soziales großes Problem. Der Urinverlust  belästigt den Menschen mit dem Gefühl von Nässe, Geruch oder Juckreiz und ist auch ein schwerer Schlag für sein Selbstwertgefühl und das psychische Wohlbefinden. Außer bei älteren Menschen, bei denen die Krankheit bei 40% Frauen und 20% Männern auftritt, ist ein häufigeres Auftreten bei jüngeren Frauen zu beobachten.


Auf der Basis der Diagnostik wird bei der Patientin eine geeignete Form der Nachbehandlung bestimmt. Die chirurgische Behandlung von Inkontinenz durch TOT und TVT ist bei Patientinnen verwendet, bei denen die konservative oder eine Behandlung mit Medikamenten nicht möglich ist.

Chirurgische Behandlung der Inkontinenz mit TOT und TVT-Methode


Die am häufigsten durchgeführte Methode ist die sog. transobturatore Urethropexie (TOT). Ihr Prinzip ist die Einführung eines nichtresorbierbaren Polypropylenbands unter die Vaginalschleimhaut unter die Harnröhre. Vorteil dieser Methode ist die maximale Beschränkung der Möglichkeit, die Blase zu verletzen, was die häufigste Komplikation der Methode Tension Free Vaginal Tape (TVT) darstellte. Derzeit ist deshalb der Ansatz mit der TOT-Methode in der chirurgischen Behandlung von Stressinkontinenz am meisten verbreitet.

Das Band führen die Ärzte bei der TOT-Methode minimalinvasiv aus zwei Einstichen aus der Rille zwischen dem Oberschenkel und den Genitalien in Richtung vom Schnitt unter die Harnröhre. Das Band wird ganz frei ohne Spannung quer angelegt. Es wird im Fall eines erhöhten intraabdominalen Drucks verwendet, bei dem die Tendenz zur Senkung der Harnröhre besteht. Durch Druck auf das Band schließt sich die Harnröhre und das unerwünschte Auslaufen wird verhindert.


Die Leistung erfolgt in einer kurzen Vollnarkose, dauert etwa 15 Minuten, und wenn sie einzeln durchgeführt wird, geht die Patientin am nächsten Tag nach Hause. Die Rekonvaleszenz ist kurz. Frauen werden für eine, maximal zwei Wochen je nach dem postoperativen Verlauf krankgeschrieben. Die Erfolgsquote der Behandlung liegt zwischen 80-90%.

 

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